Dienstag, 10. Februar 2015

Indien 1/3 - Mormugao/Goa

die hafenstadt mormugao liegt an der indischen westküste im bundesstaat goa. statt die weißen, endlosen strände zu genießen und dort faul in der sonne zu braten haben wir uns entschlossen, goas hinterland zu entdecken. strand haben wir zu hause auch reichlich :-). in aller frühe ging es los. während wir am anleger auf unser boot warteten hatte ich zeit mich umzusehen, ein recht betagter inder werkelte an seinem kanu und ließ sich von nichts und niemandem aus der ruhe bringen.
wir fuhren flussaufwärts (ob das stimmt? das ist frauenlogik) ins landesinnere (das stimmt). für kaltgetränke und eine wunderschöne flora und fauna war gesorgt. 
hier und da sahen wir krokodile, da von denen jedoch nur augen und nase aus dem wasser gucken, konnte ich kein gescheites foto machen. da wollen wir mal auch froh sein, ich mag gar nicht darüber nachdenken wie unsere mitreisenden reagiert hätten,  hätte sich ein exemplar vor uns aufgerichtet...
kormorane gab es auch, habe ich auch nicht fotografiert, sie sind recht klein und weiß, da sind wir verwöhnt, unsere einheimischen sind riesengroß und wenigstens zweifarbig = grau und schwarz :) 
auf jeden fall war es traumhaft schön, wir haben es genossen wie verrückt.
unser ziel war einer von goas gewürzgärten, eine sogenannte “Spice Farm” >>Klick: Spice Farm<<. inkl. führung, allerlei erklärungen über gewürze, deren anbau, anwendung usw. sowie ein gut feuriges (im sinne von scharf) buffet mit indischen gerichten, es hat prima geschmeckt und ist uns bestens bekommen.
hier im bild ein waghalsiger kokosnusspflücker, er flitzt den stamm hoch wie ein munki, schwingt oben angekommen in der krone und hüpft so von palme zu palme... unglaublich 
am ende der führung gab es ein abkühlungsritual, wer wollte durfte sich gerne einreihen. mit einer kelle wurde einem kaltes quellwasser in den nacken gegossen. was sicherlich wunderbar erfrischend ist, besonders wenn es dann lausekalt den rücken runter läuft und irgendwo im hosenboden versickert. so manche dame und auch so mancher herr gab juchzende laute von sich...
ich konnte leider nicht teilnehmen, einer muss ja schließlich fotografieren...


zum abschluss stand ein ritt auf einem elefanten auf dem programm. die sanften riesen sind den indern heilig. mit recht würde ich sagen, sie haben sogar mich ganz ehrfürchtig verstummen lassen. 
übrigens, die asiatischen elefanten unterscheiden sich in vielen punkte von den afrikanischen, wen es interessiert >>klickt<<
zurück auf dem schiff, ließen wir den ereignisreichen tag bei einem mal wieder wunderschönen sonnenuntergang ausklingen

wie immer saßen wir fröhlich "auf ein paar erdnüsse" zusammen und hatten spaß, es flossen tränen... warum auch immer.

das wars für heute, liebe grüsse in die runde, bis demnächst - wieder in indien

eure hummelellli
oh jana bitte verzeih, ich musste die bilder hier her stellen, es war so schön...   wenn es erst an die fotos mit den verschiedenen kopfbedeckungen meiner erwachsenen mitreisenden geht... :-))))) 

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